Immer wieder gibt es Menschen, die ihre eigene Moral für so absolut und uneingeschränkt richtig halten, dass sie fest davon überzeugt sind, sie dürften diese Werte auch anderen aufzwingen – notfalls sogar mit Gewalt. Gerade weil sie ihre Überzeugungen als das „Gute“ betrachten, sehen sie sich im Recht und blenden dabei aus, dass moralische Maßstäbe subjektiv geprägt sind. Aus dem festen Glauben an die eigene moralische Überlegenheit entsteht so eine Haltung, die Andersdenkende nicht als gleichberechtigt akzeptiert, sondern sie belehren, korrigieren oder im Extremfall zwingen will.
Dieses Video beschäftigt sich mit Moralsystemen, warum sie das Böse hervorrufen und worin der entscheidende Unterschied zwischen einem Moralsystem und Recht besteht.
Ethik und Moral sind die Quellen des Bösen
Der Titel ist für manche vielleicht etwas verwirrend, wird doch die Ethik als die Lehre vom richtigen und guten Verhalten bezeichnet. Wir werden uns aber heute mit den Schattenseiten dieser Philosophie beschäftigen und ergründen, warum mit der Ethik und mit der Moral das Böse zum Leben erweckt wird und ein Gesicht bekommt. Zu diesem Zweck werfen wir einen Blick auf die Ideologien unterschiedlicher Moralsysteme und analysieren in weiterer Folge, auf welche Art und Weise die jeweiligen Anhänger versuchen, sie in die Tat umzusetzen.
An der Spitze jedes Moralsystems stehen bestimmte Werte, also fundamentale Prinzipien, die als Leitlinien für das Weltverständnis und das Handeln herangezogen werden. Die Anhänger der jeweiligen Moralsysteme halten diese Werte für wichtig und versuchen sie demnach auch auf unterschiedliche Art und Weise zu verbreiten. Wir werden von einer objektiven Perspektive aus versuchen, einen Blick auf die Lehre der Ethik zu werfen und zu erkennen, wie gefährlich es ist, sie nur als jene Lehre über das gute und richtige Verhalten zu verstehen.
Nationalismus
Die ersten Ideologien, die wir uns ansehen, sind ihnen sicher wohl bekannt. Speziell interessieren uns dabei ganz grob die obersten Werte, die sie vertreten. Beginnen wir beim Nationalismus. Hier steht ganz oben auf der Wertetabelle die “Nation”, also eine gedachte Gemeinschaft, die bestimmte gemeinsame Merkmale aufweist. Jede Nation organisiert sich in Form von unabhängigen, souveränen Nationalstaaten (Souveränität). Innerhalb der Nation liegt die Betonung ganz stark auf einer gemeinsamen Identität, die sich durch einheitliche Sprache, Kultur, Abstammung und so weiter zeigt. Als Stärke wird betrachtet, dass die Einheit des Volkes verhindert, dass sich religiöse oder kulturelle Inselgemeinschaften bilden. Das fördert seine Stärke sowie die Loyalität gegenüber der Nation.
Multikulturalismus
Dem gegenüber hat der Multikulturalismus ein völlig anderes Weltbild und ein völlig anderes Werteverständnis. Das Vorhandensein verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionen in der Gemeinschaft, werden hier als Bereicherung angesehen (Vielfalt). Unabhängig davon, wie groß die Kulturgemeinschaften sind oder welchen Status sie ihne haben. Alle haben den gleichen Anspruch auf Anerkennung und sie haben alle die gleichen Rechte (Gleichberechtigung). Ein wesentlicher Faktor ist jedenfalls die Integration, also das Eingliedern unterschiedlicher Gemeinschaften in das gesellschaftliche Leben unter Wahrung ihrer kulturellen Identität (Inklusion). Dafür ist natürlich Toleranz essentiell, also die Bereitschaft zum friedlichen Zusammenleben und zum Austausch zwischen den unterschiedlichen Gemeinschaften und Kulturen
Kapitalismus
Das nächste Moralsystem, das wir uns ansehen, ist der Kapitalismus. Unerlässlich für den Kapitalismus ist das Recht, Privateigentum zu besitzen. Nicht der Staat, sondern einzelne Individuen oder Unternehmen besitzen die Produktionsmittel wie Kapital, Land oder Maschinen bzw. auch die produzierten Güter. Angebot und Nachfrage bestimmen Preis, Produktion und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen (Marktwirtschaft). Das Hauptmotiv für wirtschaftliches Handeln im Kapitalismus ist hier nicht die Versorgung von Menschen, sondern die Erzielung von Profit bzw. die Anhäufung von Vermögen (Kapital). Innovation und Leistung werden belohnt, weil dadurch die Chancen steigen, am Markt bestehen und in Wohlstand leben zu können.
Kommunismus
In eine andere Richtung geht dabei das Moralsystem des Kommunismus. Während die Produktionsmittel wie Boden oder Maschinen beim Kapitalismus in privater Hand sein sollen, halten es die Kommunisten für richtig, diese im Eigentum der Gemeinschaft genauer gesagt beim Staat zu belassen (Gemeineigentum). Die Gesellschaft soll gleichgestellt, also klassenlos sein. Es gibt einerseits keine reichen oder mittelständischen Bürger, die Besitz anhäufen, aber dafür auch keine Armen, die überhaupt nichts besitzen (Klassenlos). Die Verteilung der Güter erfolgt zentral vom Staat, je nach Bedarf (Zentralplanung). Geprägt ist das Gesellschaftsmodell von der Solidarität. Das bedeutet, jeder leistet nach seinen Fähigkeiten und jeder bekommt nach seinen Bedürfnissen.
Religionen
Kommen wir zum vorerst letzten Moralsystem, deren Werte wir uns kurz zusammengefasst ansehen und das sind die Religionen. Ihre Moral ist davon geprägt, dass sie an eine höhere über den Menschen stehende Ordnung glauben (höhere Ordnung). Ein oder mehrere allmächtige Wesen, sogenannte Götter, geben uns die Regeln vor, an die wir uns zu halten haben. Die Götter sollen das Gute oder reine repräsentieren. Wer diese Regeln missachtet, ist im Unkerschluss böse. Er zieht den Zorn der Götter auf sich und wird demnach auch von den Göttern entsprechend bestraft werden (Gut und Böse). Da alle Menschen an die Regeln der Götter gebunden sind, wird es auch als legitim angesehen, zum Teil auch als Pflicht, die religiösen Lehren entsprechend zu verbreiten (Missionierung).
Unterschied von Recht und Moral
Nachdem wir uns die Werte von ein paar Moralsystemen angesehen haben, muss uns natürlich bewusst werden, dass diese Ideologien von keiner über den Menschen stehenden Quelle abstammen, sondern es sind alles bloß menschliche Erfindungen, moralische Ansichten eben. Unter gleichgestellten Menschen hat niemand das Recht, seine eigenen Moralvorstellungen anderen aufzuzwingen. Das ist der Unterschied zwischen Recht und Moral. Kennzeichen einer Rechtsordnung ist es, dass sie mit Gewalt anderen aufgezwungen werden darf. Deshalb muss man Recht von Moral trennen und unterscheiden. Recht benötigt eine besondere Legitimation, eine spezielle Befugnis zur Gewaltausübung, die bei einer bloßen moralischen Regel einfach noch nicht vorhanden ist.
Vom Naturrecht zum Werterelativismus
Das war den Herrschern in der Vergangenheit auch durchwegs bewusst. Sie bemühten sich deshalb um höhere Legitimationen für ihre Regentschaften. Sie fanden sie auch nämlich in, dem Anschein nach, höheren natürlichen oder göttlichen Ordnungen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Naturrecht. Aber auch wenn sie sich noch so bemühten, letztendlich war es den Gelehrten nicht möglich, wissenschaftliche Beweise für ihr behauptetes Naturrecht zu liefern und die Menschen wurden misstrauisch. Das führte sogar soweit, dass die moderne Rechtswissenschaft das Bestehen einer über den Menschen liegenden Ordnung überhaupt leugnet. Der Mensch selbst etabliert sich zur Quelle des Rechts. Die menschliche Moral, also Werte, die Menschen selbst für richtig und wichtig halten, rücken in den Mittelpunkt. Es entstand eine neue philosophische Strömung, das ist der Werterelativismus. Dieser besagt, dass alle Vorstellungen von richtig oder falsch, gut oder böse, nicht schon von Natur aus vorhanden sind, sondern erst durch menschliche Bewertung entstehen. Werte sind demnach nicht absolut, sondern bloß relativ.
Aufstieg des Rechtspositivismus
Die Rechtswissenschaft musste sich für ihre Rechtsordnung aber nun eine neue Legitimationsbasis suchen. Dabei entwickelte sich aus dem Werterelativismus der allseits bekannte Rechtspositivismus. Statt Natur und Götter wird die sogenannte Grundnorm an die Spitze der neu entwickelten Rechtssystematik gesetzt. Das Spannende ist allerdings, dass auch die Grundnorm eine reine Fiktion und keineswegs faktenbasiert ist. Sie ist eine erfundene Regel mit dem Inhalt: “Du hast dem Staat zu gehorchen.” Was ein Staat ist oder wie er aufgebaut sein muss, um gültig rechtzusetzen, regelt der Rechtspositivismus nicht. Das einzige, was ein Staat nach dieser Theorie können muss, ist seine Regeln mit Gewalt durchzusetzen.
Der Rechtspositivismus als bloßes Moralsystem
Der Witz bei der Sache ist, dass die alten Herrschaftslegitimationen mangels Beweisbarkeit abgelehnt wurden und gleichzeitig an die Spitze der neuen Rechtsordnung, wiederum nur eine erfundene Legitimationsbasis gestellt wird (Grundnorm = eine menschliche Erfindung). Damit ist klar, dass wir mit der Theorie des Rechtspositivismus keine höhere Herrschaftsbefugnis bekommen haben, sondern abermals nur eine relative menschliche Regel (Grundnorm = subjektiv / relativ).
Der Rechtspositivismus ist daher konsequenterweise keine neue rechtswissenschaftliche Lehre, sondern ein weiteres Moralsystem, so wie alle anderen erfundenen Moralsysteme vor ihm (Rechtspositivismus = erfundenes Moralsystem)
Aber gleichgültig, wie unwissenschaftlich der Rechtspositivismus auch sein mag, de facto ist er jene Rechtsphilosophie, auf die die heutigen Staaten in erster Linie setzen. Mit seinem Siegeszug stehen wir aber vor einer völlig absurden Situation. Der Rechtspositivismus baut auf dem Werterelativismus auf und trotzdem scheint es für Radbruch legitim zu sein, wenn er an die Spitze des Staates seine erfundene Grundnorm, als (behauptete) absolute Regel, stellt. Das ist von vorn herein ein Widerspruch in sich.
Die absolute Gestaltungsmacht der Staaten
Aber es geht noch weiter. Da der Rechtspositivismus keine inhaltlichen Regeln bereithält, haben die staatlichen Gesetzgeber die Möglichkeit, ihre Rechtsordnungen in alle Richtungen zu gestalten. Damit erhalten die Staatsführungen die Möglichkeit, ihre subjektiven Wertvorstellungen allen anderen Menschen in ihrem Wirkungsbereich mit Gewalt aufzuzwingen. Und das, obwohl moralische Werte ihrer Art nach nur unverbindliche Ansichten sind.
Die absurde Konsequenz des Rechtspositivismus liegt klar auf der Hand, nämlich dass selbst völlig durchgeknallte Menschen ihre krankhaften Fantasien und Ideologien in Recht gießen und mit Gewalt durchsetzen dürfen, wenn sie es schaffen, an die Spitze eines Staates zu gelangen. Denn inhaltlich sind sie vom Rechtspositivismus her an keine Schranken gebunden.
Der alltägliche legitime Machtmissbrauch
Dass das alles keine hypothetischen Annahmen sind, zeigt die tagtägliche Realität. Verblendete Anhänger unterschiedlicher Ideologien missbrauchen immer wieder ihre Staatsmacht und versuchen sukzessive ihre verklärten Moralansichten zu verbreiten und die Freiheiten ihrer Bürger zu beschränken. Alle genannten Moralsysteme wie Kommunismus, Kapitalismus, Nationalismus, Multikulturalismus und so weiter, könnten gegenüber anderen Menschen auf wertschätzende und respektvolle Art und Weise ausgeübt werden. Die Geschichte hat aber genügend Beispiele hervorgebracht, wo dies nicht der Fall war. Sobald Extremisten eine Herrschaftsposition erreichen, versuchen sie zunächst die öffentliche Meinung zu beherrschen. Vor allem um zu verdecken, wie extrem oder weltfremd ihre Ansichten sind.
Extremistische Moralsysteme werden legal etabliert
Die Meinung anderer wird in der Öffentlichkeit nicht mehr akzeptiert. Eine falsche Meinungsäußerung oder die bloße Zugehörigkeit zur falschen Gemeinschaft kann zur Repression führen, die umso härter ausfallen wird, je höher der Verblendungsgrad der Desboten ist. Es beginnt mit psychischem Druck in Form von verbalen Attacken, Diskriminierung im zivilgesellschaftlichen Leben, wie Kontensperren oder Auftrittsverbote und führt letztendlich zu staatlichen Sanktionen wie Geld oder Haftstrafen.
Die Vertreter dieser einzelnen Moralsysteme haben im Laufe der Geschichte aber auch gezeigt, dass sie selbst vor den schlimmsten Gräueltaten nicht zurückschrecken. So hatten die Nationalisten in ihren extremsten Ausprägungen keine Scheu davor, Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft systematisch zu verfolgen und zu ermorden. Aber auch die Kommunisten schreckten nicht davor zurück, Andersdenkende systematisch zu verfolgen und zu ermorden. All diese Menschen, die es schafften, an die Staatsspitze zu gelangen, stellten ihre eigene Ideologie über alles andere und rechtspositivistisch geprägte Juristen konnten dabei nur zusehen oder sie unterstützen.
Aber nicht nur durch aktives Handeln lassen ideologisch verblendete Menschen eine tiefe Verachtung für das Leben und die Gesundheit von Menschen erkennen. Eine beachtliche moralische Verblendung lässt sich auch dann feststellen, wenn es Staaten zulassen, dass das Leben oder die Gesundheit von Menschen auf andere Weise gefährdet wird. durch Kapitalisten etwa, die in der Vergangenheit kein Problem damit hatten, wenn ihren Fabriken gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen vorherrschten, Arbeiter verwahrlosten und völlig verarmt in Arbeiterghettos leben mussten oder durch Berufskrankheiten vorzeitig verstarben. Beim extremistischen Multikulturalismus misst man der kulturellen Vielfalt einen höheren Stellenwert bei, als dem Leben und der körperlichen Unversehrtheit der Bevölkerung. Tätliche oder sexuelle Übergriffe durch Menschen mit einer anderen Ethnie oder aus einem anderen Kulturkreis werden hier in Kauf genommen, vertuscht oder verharmlost.
Moral erzeugt das Böse
Es ist das Kennzeichen von hochmoralischen Menschen, dass sie davon überzeugt sind, das Gute zu verkörpern und damit quasi das Licht zu repräsentieren. Sie stellen ihre Wertvorstellungen über alles und streben danach, ihre Botschaft des Lichts mit allen Mitteln zu verbreiten. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. Und so suchen die scheinbar Erleuchteten nach dem Schatten und damit nach dem Bösen. Und das Böse werden sie bei all jenen Menschen finden, welche der Verbreitung ihrer Botschaften im Wege stehen. Die Wurzel des Bösen fließt aus einem Schwarz-Weißdenken in der menschlichen Moral. Wenn man die eigene Moral als “Gut” bezeichnet, schafft man damit bereits einen Gegenpol, nämlich das “Böse”. Das Böse wird dämonisiert und darf natürlich mit allen Mitteln und ohne Gewissensbisse bekämpft werden.
Demokratien als Interessensausgleich
Die Gründung von Demokratien ist der gut gemeinte Versuch, einen Interessensausgleich zwischen unterschiedlichen Wertegemeinschaften zu schaffen. Trotzdem werden machtbesessene Menschen immer wieder versuchen, an die Spitze des Staates zu gelangen und dort mit allen Mitteln zu bleiben.
Sie werden unter dem Deckmantel der wahren Demokratie ihre moralischen Blendwerke etablieren, die Bevölkerung in Gut und Böse einteilen und sich das Recht herausnehmen, das vermeintlich Böse mit allen Mitteln bekämpfen zu dürfen.
Der Kampf der Moralsysteme und die wissenschaftliche Lösung
Die Welt ist ein Pulverfass. Ein toxisches Gemisch aus einer Reihe von unvereinbaren Ideologien. Alle behaupten selbst die richtigen Werte zu vertreten und dass die anderen falsch liegen. Dabei vertreten allesamt lediglich von Menschen erfundene Moralsysteme und diese haben allesamt keinen Anspruch auf absolute Geltung.
Moral hat in der Welt des Glaubens und in der persönlichen Orientierung durchaus einen berechtigten Platz. Als Basis für eine Rechtsordnung ist sie aber gänzlich ungeeignet. Der Rechtspositivismus hat den Kampf der Moralsysteme verschärft. Plötzlich erliegt jeder der Illusion, er habe das Recht, anderen Menschen seine subjektiven Moralverstellungen aufzuzwingen. Aber das ist ein Irrtum. Der Rechtspositivismus belohnt lediglich den Stärkeren, indem er sagt, derjenige, der es in einem Staat schafft, seine Regeln durchzusetzen, der setzt Recht. Aber selbst unter den Rechtswissenschaftlern ist anerkannt, dass Stärke allein keine Legitimationsbasis darstellt. Unrecht und Unwahrheiten werden allein durch die Anwendung von Gewalt niemals zu Recht oder zur Wahrheit. Recht sollte nicht auf einer Fiktion, sondern auf einer faktenbasierten und nachvollziehbaren wissenschaftlichen Basis aufgebaut sein.
Aus diesen nachgewiesenen Fakten muss methodisch und nachvollziehbar ein Wertekatalog abgeleitet werden, an dem sich sodann alle Moralsysteme zu orientieren haben. Das ist die Stärke von ODIRON als einzige faktenbasierte Rechtslehre. Seine obersten Naturrechtsprinzipien sind das Recht auf Leben, Gesundheit, Wohlbefinden, natürlicher Lebensraum und das Gebot, dass sich alle Individuen gleichwertig gegenüberstehen. Diese Prinzipien sind direkt aus der Natur mit wissenschaftlichen Methoden ableitbar.
Wenn jedes Moralsystem diese Naturrechtsprinzipien befolgen würde, bräuchte man vor ihnen keine Angst mehr zu haben und sie könnten friedlich koexistieren. Wenn die Kapitalisten, Kommunisten, Multikulturalisten und alle anderen Moralsysteme an ihrer Spitze das Naturrecht anerkennen würden und erst danach ihre moralischen Regeln setzen, wäre eine friedliche Koexistenz ohne Angst und Misstrauen möglich
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